FLASH ative-für-senioren

Presse

19.05.2010

Ostholstein macht sich fit: Spielplätze für alle Generationen


Den ersten Spatenstich nahmen jetzt BürgermeisterKlaus Reise (2. v.li.) und seitens der SponsorenManfred Reimann vor. 

Der Trimm-Dich-Pfad ist tot, es lebe der „Aktiv-Point für Fitness“: Eine neue Volkssport-Welle rollt ausSkandinavien auf Ostholstein zu. Und wird zu 55 Prozent sogar gefördert aus europäischen Töpfenüber die Aktiv-Regionen Wagrien-Fehmarn und Innere Lübecker Bucht. Als erste Gemeinde im Kreishat das Ostseebad Großenbrode jetzt den Anfang gemacht.
Auf der Wiese direkt hinter dem Kurmittelzentrum in Südstrandnähe nahmen Bürgermeister KlausReise, die Geschäftsführerin des Umweltrates Fehmarn Beate Burow und eine Reihe von Sponsorenjetzt den ersten Spatenstich für den Mehrgenerationenspielplatz vor. Mit elf verschiedenen Geräten -dem gesamten Sortiment, das die Firma SAYSU aus Bad Vilbel speziell für diesen Zweck entwickelthat- wird Großenbrode das Vorzeigeobjekt der gesamten Aktion. „Eine tolle Sache“, freut sichBürgermeister Klaus Reise. Dank der Aktivität des Ehepaares Rosemarie und Manfred Reimann hatsich in Großenbrode etwa ein Dutzend privater Sponsoren gefunden, die ein Viertel der gesamtenSumme für die Anschaffung der Spielgeräte aufgebracht haben. Diese stehen zurzeit noch inPlastikfolie eingeschweißt in einer Halle der Bootswerft Klemens am Großenbroder Kai. Sobald dieFirma Wegener aus Jahnshof, ebenfalls im Rahmen eines Sponsorings, die Betonfundamentegegossen hat, werden die Geräte aufgestellt und die Anlage kann eingeweiht werden.
Entwickelt wurden die Geräte speziell dafür, dem Wunsch des Menschen nach Bewegung nachzu-kommen, wobei in der Regel immer mehrere Benutzer gleichzeitig am Gerät turnen können. Manmuss kein Akrobat sein: Beinstrecken, Armdrücken, Kniebeugen und Stärkung von Bein- und Bauch-muskulatur erinnern in der Tat an die Trimm-Dich-Bewegung. 
Auch im Stadtpark von Burg auf Fehmarn soll eine Anlage entstehen, mit vier Geräten allerdingswesentlich kleiner als die in Großenbrode. Insgesamt kosten die Geräte für Burg und Großenbrode57 000 Euro, wovon 26 000 als Zuschuss der Aktiv-Region fließen. Den Rest zahlen die jeweiligenKommunen und Sponsoren.
Die Gemeinden Stockelsdorf, Bad Schwartau und Scharbeutz verfolgen ebenfalls intensiv die Plänezur Errichtung solcher Spielplätze. Bauamtsleiter Dieter Rodewald aus Stockelsdorf bestätigt, dassim Juni konkrete Beschlüsse gefasst und die Standorte festgelegt werden. 


Von Michael Kirchner vom 19.05.2010 (ln-online/lokales)