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Presse

13.07.2011

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In den Stadtpark Borken kommt Bewegung


Nahmen gestern die Geräte in Empfang (von links): Josef Nubbenholt, Georg Dillhage, Mimi und Heinrich Ebber sowie Baubetriebshofleiter Bernd Roters. (Foto: Berger)

BORKEN (pet). Im Stadtpark können Besucher bald nicht nur Ruhe und Entspannung tanken, sondern auch Kraft und Kondition. Möglich wird dies in einem „Bewegungspark“ für Jung und Alt, den es in dieser Form in Borken und Umgebung bislang nicht gibt.

Fünf robuste „Spielgeräte“ stellen die Männer vom Baubetriebshof in den kommenden Tagen auf dem Gelände neben dem Kinderspielplatz auf. Gesponsert wird die Fitnessanlage vom Autozentrum Ebber. „Anlässlich unseres 90-jährigen Firmenjubiläums in diesem Jahr möchten wir mit dem Bewegungspark unsere Verbundenheit mit den Standort zum Ausdruck bringen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Georg Dillhage.

Auf die Idee kamen Heinrich und Mimi Ebber vor Jahren während einer China-Reise. Fasziniert verfolgte das Ehepaar, wie die Menschen dort die öffentlichen Parks für Schattenboxen und manch andere Bewegungskunst nutzten. „Auf den dortigen Grünflächen fanden sich stets auch gut konzipierte Übungsgeräte, um wichtige Bewegungsabläufe zu trainieren“, beobachteten die Ebbers.

Mit ihren Eindrücken eines sanften Trainings an der frischen Luft kehrten sie zurück und begaben sich auf die Suche nach Geräte-Herstellern, um solch ein Angebot in ihrer Heimatstadt zu schaffen. „Die Stadtverwaltung als auch der Stadtrat stimmten dem Vorhaben gerne zu“, berichtet Heinrich Ebber.

Der Standort ist bewusst gewählt: in unmittelbarer Nähe zum Marienhospital, den Seniorenheimen, der Innenstadt und dem Schulzentrum kreuzen sich die Wege der Generationen. An der „Leg Press“ kann man beispielsweise seine Beinmuskulatur stärken, die „Arm Rotation“ trainiert die Beweglichkeit im Schulter-, Ellbogen- und Handgelenk. Am „Double Airwalker“ lässt sich zu zweit üben. Ohne großen Aufwand und ohne spezielle Sportbekleidung. Jeder könne die Übungen unabhängig von Alter und sportlichem Leistungsstand durchführen. Auf Schautafeln werden die Bewegungsabläufe mit Hilfe von selbsterklärenden Bildern verdeutlicht.

Vorschusslorbeeren gibt es vom Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Josef Nubbenholt. Der Bewegungspark sei ein „mustergültiges Rezept gegen Bewegungsarmut“, sagte er gestern bei der Vorstellung der Geräte. Die Sportvereine würden mit einbezogen, um in der Öffentlichkeit Interesse zu wecken. Nubbenholt: „Wer sieht, dass andere die Geräte nutzen, probiert sie schneller selbst aus.

(Pet) IVZ online, 13.07.2011