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Presse

20.07.2011

Im Stadtpark wird ein Senioren-Parcours aufgebaut


Sieben Geräte aus Edelstahl, die auch im fortgeschrittenen Alter für Fitness und Wohlbefinden sorgen sollen: Das Ganze nennt sich „Generationen-Fitnessparcours“. Das sportliche Betätigungsfeld kann ab August im Neunkircher Stadtpark benutzt werden.

 

Neunkirchen. Im Neunkircher Stadtpark werden noch in diesem Sommer jede Menge Menschen ihre Lebensfreude steigern. Und zwar durch „sanftes Training an der frischen Luft“. Dieses Szenario wäre der Idealfall und zugleich der Wunsch der Rathaus-Verantwortlichen, die dem Stadtpark einen „Generationen-Fitnessparcours“ spendieren. Auch dies ein Baustein des von der Stadt entworfenen familienpolitischen Handlungskonzeptes, das peu à peu umgesetzt werden soll.


St. Wendel, Tholey und Dillingen haben bereits solche sportlichen Seniorenspielplätze, Anfang bis Mitte August soll es auch in Neunkirchen so weit sein. Sieben robuste und allwettertaugliche Fitnessgeräte aus Edelstahl, in die rund 25.000 Euro aus der Stadtkasse investiert wurden, sind bereits da. In den nächsten Wochen wird nun der Zentrale Betriebshof die Fundamente bereiten und die Geräte installieren.

Der Parcours wird im östlichen Zipfel des Stadtparks errichtet, zur Kita Regenbogen hin. Die Stadt sieht in dem zentral gelegenen Park mit seinem gepflegten Baumbestand und dem Rosengarten den idealen Standort für die Anlage. „Wir wollen damit auch den Stadtpark aufwerten“, so der städtische Beigeordnete Sören Meng zur SZ. „Das ist ein Ort, der sich unter Wert verkauft.“

Vorrangiges Ziel ist aber, Erwachsene zu Trimm-Aktivitäten zu animieren. 
 
Zuvörderst die ältere Generation, immerhin heißt es: „Die Geräte sind geeignet für Menschen von 14 bis 100 Jahren.“ Das „Fitness-Studio im Freien“ soll die Hemmschwelle vieler Senioren für sportliche Betätigung senken. Im Stadtpark wird dies kostenlos, zu jeder Tageszeit und weitgehend ohne Publikum möglich sein. Und supersportliches Outfit ist auch nicht vonnöten: Man könne auch in Alltags- und Straßenkleidung an die Geräte gehen, heißt es.

Ein weiterer erwünschter Aspekt ist die Begegnung und gemeinsame Bewegung der Generationen. Dabei denke man auch an Kooperationen, so Meng. Etwa mit den Mehrgenerationenhäusern oder mit Sportvereinen, deren Trainer Interessierte mit der – im Prinzip einfachen – Nutzung der Geräte vertraut machen könnten. Das nahe gelegene Fliedner-Krankenhaus könne den Fitness-Parcours eventuell für Therapiezwecke nutzen.


Hintergrund
Übungen für Kraft, Ausdauer, Koordination, Stärkung des Kreislaufs, Beweglichkeit und Entspannung werden an den sieben Fitness-Geräten möglich sein, die im Stadtpark installiert werden. Bein-, Rücken- und Schulter- bis hin zum Ganzkörper-Trainer gehören zum Sortiment, ebenso ein Massagegerät. Der Übungsaufbau ist einfach und wird durch angebrachte Anleitungen erklärt. 
 

Von SZ-Redakteur Gunther Thomas, 20.07.2011