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Presse

03.08.2011

Wittlich ist fit – Mach mit


Neuer Bewegungsparcours im Stadtpark am Freitag offiziell gestartet

 

Eine starke Gemeinschaftsleistung. Das Bild zeigt bei der offiziellen Eröffnungsfeier Hinten von links: Marc Heckelmann, Jürgen Bungert, Arno Bodin, Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Matthias Sommer und Harald Reuter; Vorne von links: Roland Jeske und Uwe Schüller mit der Plakette „Helden der Region“

Eine starke Gemeinschaftsleistung. Das Bild zeigt bei der offiziellen Eröffnungsfeier Hinten von links: Marc Heckelmann, Jürgen Bungert, Arno Bodin, Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Matthias Sommer und Harald Reuter; Vorne von links: Roland Jeske und Uwe Schüller mit der Plakette „Helden der Region“ (Foto: Hanns-Wilhelm Grobe)

Wittlich. Schon vor der offiziellen Eröffnung um 16 Uhr wurde fleißig gestreckt, gesteppt, geradelt, wurden die Hüften gedreht, das Gleichgewicht gesucht oder schneelos der typische Langlauf-Schritt geübt. All das macht der neue Freiluft-Bewegungsparcours im Wittlicher Stadtpark möglich. Sechs Geräte aus Edelstahl mit blauen Kunststoffgriffen und Fuß-elementen laden dazu ein, bei praktisch jedem Wetter und von der individuellen Kondition abhängig etwas kostenlos für die eigene Gesundheit zu tun.

„Wittlich ist fit – mach mit“ - damit brachte Bürgermeister Joachim Rodenkirch bei der offiziellen Eröffnungsfeier im Beisein der Sponsoren und Dutzender interessierte Wittlicher unterschiedlichsten Alters den Gedanken hinter dem Projekt griffig auf den Punkt. Die eigentliche Umsetzung der Idee, aus einer Anregung bei der Bürgersprechstunde, nahm rasch Formen an: Die Gerätefirma Saysu Outdoor Fitness Geräte GmbH kam der Stadt preislich entgegen und eine Fülle von Spenden, Sponsoring und Bürgersinn ließ das Projekt mitten im Wittlicher Stadtpark in nur wenigen Monaten Realität werden. Es wertet den Stadtpark weiter auf zu einem attraktiven Ziel und Zwischenstopp zwischen Sportpark, Minigolfen, Boulespiel oder Schwimmen im Vitelliusbad.

Das Projekt habe die Erwartungen übertroffen, das Geld sei gut investiert stellte Rodenkirch bei der Eröffnungsfeier heraus. Dank sagte der Bürgermeister auch dem Wittlicher Familienunternehmen Bungert mit Jürgen Bungert an der Spitze, Manfred Hermes (Hermes & Greisler GmbH), Uwe Schüller von Well.come, den Geschäftsführern Roland und Erhard Jeske sowie Marc Heckelmann von Jeske Heckelmann GbR und den Stadtwerken Wittlich, die die baulichen Voraussetzungen für die Verankerung der Geräte schufen. Man freue sich auf einen Ort der Bewegung und der Begegnung. Bedauerlich sei, dass schon kurz nach der Aufstellung erste Fälle von Vandalismus an den Geräten festgestellt werden musste. Die Stadt werde hier mit aller Konsequenz dagegen vorgehen, stellte der Bürgermeister heraus. 

Hauptsponsor sind die Stadtwerke Trier, die mit ihrer Aktion „Helden der Region“ den Freiluft-Sportparcours zusammen mit der Stiftung Kunst, Kultur & Soziales der Sparda Bank Südwest eG (vertreten durch Harald Reuter, Leiter Filialvertrieb) maßgeblich unterstützten. 

Der Vertriebsleiter der Stadtwerke Trier, Matthias Sommer, umriss vor einem ersten Probetraining der Eröffnungsgäste die Idee von „Helden der Region“: Bewertungsmaßstab für Spenden- und Sponsoringgelder sind der Aspekt der Nachhaltigkeit von Projekten in Trier und der Region, das Ermutigen von Menschen, sich gemeinnützig zu engagieren und ein Projekt nah beim Menschen und an Brennpunkten zu fördern. All diese Kriterien erfülle der Wittlicher Bewegungsparcours. In zentraler Lage werde ein Sporterlebnis für alle Altersgruppen gut erreichbar und kostenfrei möglich. Der Treffpunkt ermögliche auch neue Kontakte der Freizeitsportler. 

Stellvertretend für alle Beteiligten und den nicht anwesenden Ideengeber überreichte Matthias Sommer die SWT-Helden-Plakette an Uwe Schüller. Er hatte bereits 2010 zur 1. Wittlicher Fitness & Gesundheitsinitiative „Wie fit ist Wittlich“ aufgerufen. Der Nachmittag klang mit Training, festen und flüssigen Erfrischungen am eigens aufgebauten Weinstand der Stadt Wittlich gemütlich und mit kontrolliertem Muskel-Spiel aus /hg. 

 

Quelle: Eifelzeitung, 3.8.2011/hg